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Meissen Vasenpaar


Zwei Monumentale Meissen Vasen

 

Ovoide Wandung, zylindrischer Hals. Die Wandung und der Hals aufwendig mit der sogenannten indischen Malerei, stilisierte Blumen, Vögel und Insekten dekoriert. Stilisierte Ornamentale Goldbordüre am Rand.

 

Polychrome Malerei mit Gold.

 

Schwertermarke

 

Meissen um 1980

 

Höhe: 69 cm und 67 cm

 

 

Literatur: Meissen Fine Art - Exklusiv Kollektion 2014/2015, Seite 186/187,

vergleichbare Abbildungen der Form Seite 280/281/283

 

Da die Menschen des 18. Jahrhunderts große Teile Ostasiens mit Indien identifizierten, bezeichneten sie auch die aus China und Japan importierten Porzellan als „indisch“ oder „indianisch. August der Starke schätzte besonders die brillanten, exotischen Blumenmalereien auf den „indianischen“ Vasensätzen seiner Sammlung.

 

Nachdem Johann Gregorius Hörold im Lauf der 1720er Jahre eine ansehnliche Palette an Aufglasurfarben entwickelt hatte, wurde für den König ein Traum wahr. In seinem Porzellanschloss konnte er sich an opulent bemalten Gefäßen aus seiner eigenen Manufaktur ergötzen, die ihre ostasiatischen Vorbilder an Weißheitsgrad und Farbbrillanz noch übertrafen.

 

Meissens Porzellanmaler beschränkten sich nicht darauf, die indianischen Dekore exakt zu kopieren, sondern sie entwickelten die farbenprächtigen Muster weiter und kombinierten sie mit aufwendiger Gold- und Fondmalerei. Die Faszination der reichen Meissener Indischdekore ist bis heute ungebrochen: Es sind die Blumenwelten voll Symbolkraft mit harmonisch auf der Gefäßfläche positionierten Fabeltieren - kurz: die Verwirklichung königlicher Farbenträume und Ideen auf Meissener Porzellan.

 

 

     


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