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Meissen Standleuchter


Außergewöhnlicher, gigantischer Meissen Standleuchter im Stile des Rokoko bzw. Neo Renaissance

 

Stehend auf drei Löwentatzenfüßen mit Grotesken Masken am Aufsatz. Drei elegante Frauenmasken durch eine Muschel bekrönt. Darüber der dreiseitig gestaltete Balusterschaft, dessen unteres Element in drei Kartuschen sehr feine und elegante Kauffarhteiszenerien zeigt.

 

Medaillon 1: Eine Frau in eleganter Kleidung steht an der Kaimauer, mit ihren beiden Kindern. Zwei Händler gehen am Wasser entlang. Mediterrane Architektur mit Bäumen und exotischen Pflanzen. Auf dem Mittelmeer ein Segelschiff.

 

Medaillon 2: Drei Händler in eleganter Kleidung stehen an einer Treppe die zum Kai führt. Am Kai zahlreiche Personen. Auf dem Mittelmeer zwei große Segelschiffe sowie Boote. Mediterrane Architektur mit Bäumen.

 

Medaillon 3: Zahlreiche Personen in eleganten Kleidern gehen nahe der Kaimauer spazieren. Häuser von Mitteleuropäischer Architektur, zahlreiche Bäume.

 

 

Oberhalb der drei Medaillons befindet sich je eine vollplastische Krone. Im Oberem Teil des Balusterschafts drei eingesetzte Palmetten.

Darüber stark bebauchter sechs passig gegliederter, elegant durchbrochen gearbeitetes Element.

Der Fuß sowie der Balusterschaft ist allseitig mit plastisch gestalteten mit Akanthusblättern und Muschelelementen verziert.

Sechs eingesetzte S-förmig geschweifte Leuchterarme allseitig mit Blatt- und Blütenwerk verziert.

Den Abschluß des Leuchters bildet eine vollplastische Figur eines römischen Kriegers in eleganter römischer Uniform. Zu seiner rechten hält er ein Schild, in seiner linken Hand hält er eine Schriftrolle.

 

Sehr feine elegante polychrome Dekoration mit Gold.

 

Dieser außergewöhnliche Bodenleuchter wurde von Johan Joachim Kaendler im 1735 für den Grafen Aleksander Jozef Sulkowski entworfen.

 

Schwertermarke

Meissen um 1880

Höhe: 168 cm

 

 

Provenienz: Dieser gigantische Leuchter stammt aus dem Besitz eines Adeligen , deutsche Privatsammlung.

 

Ein ähnlicher Leuchter befindet sich in der Sammlung der Manufaktur Meissen und ist im Meissen Museum ausgestellt.

 

Literatur: Dr. Karl Berling „Das Meissener Porzellan und seine Geschichte, Leipzig 1900“, Bild Tafel XVII

 

 

 

 

     


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